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FAQ

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Frage 1


Wie ist es mit den jungen Familie, die selbst noch keine Wohnmöglichkeit in Marxheim haben? Zumeist können sich jungen Familien kein Eigenheim leisten.

 

WfM - Antwort

 

Das Thema Eigenheim ist schwierig geworden in der aktuellen Situation. Hohe Nachfrage trifft auf einen engen Markt, wie er typisch ist für Ballungszentren. Grundsätzlich sehen die Bauplaner deshalb relativ wenig Bauplätze für Einfamilienhäuser vor. Wie immer, wenn es hohe Nachfrage und ein geringes Angebot gibt, steigen demnach die Preise. Zudem gibt es zahlreiche Kapitalanleger, die mangels anderer sicherer Anlagemöglichkeiten in Immobilien investieren. Demnach ist die Situation für junge Familien in diesem Bausegment schwierig.

Auch die Bebauung von M2 wird daran nichts ändern!!!

Anders ist die Lage am Wohnungsmarkt, Auch hier steigen zwar die Erwerbspreise, siehe oben, aber die Mietpreise nicht im gleichen Tempo. Also ist die Alternative gerade für junge Familien eine Mietwohnung. Wenn man die Mietkosten niedrig halten will, sollte man auf jeden Fall das ganze Umland überprüfen. Je festgelegter auf bestimmte Orte man ist, desto schwerer ist die Suche.

Wir sehen durchaus noch Möglichkeiten in der Optimierung von Leerstand. Würde die Politik mehr Anreize geben solche Leerstände zu subventionieren, könnten in Hofheim vorsichtig geschätzt bis zu 80 Objekte saniert und mit interessantem Wohnraum genutzt werden.  Auch die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft  könnte über freiwerdende Wohnungen durch Umzüge geförderten Wohnraum schaffen. Aber dazu fehlt der politische Wille.

 


Frage 2

Warum können sich die jungen Leute kein Eigenheim leisten im MTK?
Wer ist für diese krassen Preise verantwortlich?

 

WfM - Antwort

Genau aus dem Grunde wie aktuell bei der Entwicklung von Marxheim2 vorgegangen wird. Die Stadt plant mit Grundstücken die ihr nicht gehören. Diese müssen erstmal erworben werden. Eigentümer wollen gutes Geld, was die Stadt aber nicht hat - also müssen Investoren her. Diese wollen natürlich rentabel Geld verdienen. Also plant die Stadt eine sog. SEM = Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (gibt die Möglichkeit der Enteignung). Es wird mit sozialem Wohnungsbau geworben, der allerdings finanziert werden will. Also, wenn es ca. 1500 Wohneinheiten geben soll wird man maximal 20% vorgeben als sozialen und bezahlbaren Wohnraum schaffen (ob es dann überhaupt soviel werden ist fraglich) und der Rest muss das gegenfinanzieren - somit gibt es 2 Möglicheiten. Man baut:
a) teuer - dann kann es sich wieder niemand leisten
oder
b) hoch - um möglichst viel auf wenig Platz zu bekommen (= Hochhaus)
Einige Beispiele im MTK haben aber gezeigt wie es am Ende ausgeht (z.B. Hattersheim Ölmühle) ..häßlich und trotzdem teuer. Damit ist dann am Ende niemanden  geholfen.

 


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